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Nahe.Urlaubsregion - Die Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße

Kultur, Natur und Geschichte erleben

Natur, Kultur, Geschichte und Geologie geben der Ferienregion Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße ihren unverwechselbaren Charakter. Das Feriengebiet liegt in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften in Rheinland-Pfalz. Abseits von Lärm und Hektik führen sieben verschiedene Erlebnisrouten durch den Hunsrück mit seinen luftigen Höhen und idyllischen Tälern. Die Ferienstraße verläuft durch die Stadt Kirn sowie durch die Verbandsgemeinden Kirn-Land, Rhaunen und Kirchberg.

Viele Merkmale, die die Region einzigartig erscheinen lassen, drängen sich nicht auf, sondern wollen entdeckt werden. Auf einer Reise durch die Urlaubsregion erfahren die Besucher mehr über die zahlreichen Zeugen der Menschheits- und Erdgeschichte. Einen direkten Bezug zu der Erd- und Kulturgeschichte stellen die Burgen und Schlösser dar - stumme Zeugen vergangener Lebens- und Baukultur.

Völker wie die Kelten, Römer und Franken, aber auch Familiendynastien, darunter die Wild- und Rheingrafen, die Grafen von Veldenz und Sponheim und die Markgrafen von Baden wussten die Region zu schätzen. Die Burgen und Schlösser, fürstliche Prachtbauten, historische Ortskerne sowie die Formationen des 400 Millionen Jahre alten Hunsrückschiefers haben unsere Region geprägt und spielen auch heute noch eine bedeutende Rolle.

Rund 400 Millionen Jahre alt sind die Formationen des Schiefers, der seit dem frühen Mittelalter im Über- und Untertagebau gewonnen wird. Seither ist der Schiefer ein wichtiger Baustoff und hat die Baukultur im Hunsrück stark geprägt. Begehbare Stollen geben einen Einblick in die Welt des Bergbaus, dessen Blütezeit im 19. Jahrhundert war. Handgepickelte Stollen und terrassenförmige Abbauten vermitteln dem Besucher in der Schiefergrube Herrenberg unter welch schweren Bedingungen der Schiefer Jahrhunderte lang abgebaut wurde. Tief im Inneren des Berges begegnen die Besucher urzeitlichen Tier- und Pflanzenarten, die als Fossilien in den Schieferlagen seit Millionen von Jahren versteckt liegen.

In Rheinland-Pfalz gibt es nicht viele Landschaften, wo sich so viele Burgen und Schlösser auf engem Raum konzentrieren. Heute lassen meist nur noch Ruinen etwas von der einstigen Größe und Bedeutung früherer Zeiten erahnen. Die älteste Burganlage im Nahe- und Hunsrückraum ist die Ruine Schmidtburg im Hahnenbachtal, deren Geschichte bis ins Jahr 926 zurückgeht. Die Burgen Gemünden und Dhaun wurden zu Schlössern ausgebaut und werden noch heute genutzt. Die Schlossakademie Dhaun ist mittlerweile eine über die Grenzen der Region hinaus bekannte, modern eingerichtete Weiterbildungsstätte. Das Wahrzeichen der Stadt Kirn, die Kyrburg, beherbergt heute Deutschlands größtes Whiskymuseum.

Andere Kulturstätten wie die Keltensiedlung Altburg, eine keltisch treverische Höhensiedlung, wurden erforscht und teilerrichtet. Hier können die ältesten Relikte Hunsrücker Kulturgeschichte bewundert werden. Schloss Wartenstein ist eine von elf Informationsstellen des Naturparks Soonwald-Nahe. In der Erlebniswelt „Wald und Natur“ stehen die Natur des Lützelsoons und der darin wirkende Mensch im Mittelpunkt. Von Schloss Wartenstein hat man einen wunderschönen Blick hinab ins Hahnenbachtal und auf die Stadt Kirn.

Klastische Gesteine, metamorphe Gesteine, vulkanische Gesteine - Zeugen einer wechselvollen geologischen Entwicklungsgeschichte haben im Soonwald und Nahetal markante Spuren hinterlassen. Zahlreiche Aussichtstürme und -punkte, wie z.B. der Blickenstein, der Teufelsfels, der Idarkopf oder der Koppenstein, lassen eindrucksvolle Panoramaausblicke in die Landschaft zu.

Die idyllischen Täler und die luftigen Höhen des Mittelgebirges Hunsrück lassen sich optimal zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Zahlreiche Wanderwege, z.B. der Soonwaldsteig oder die Vitaltouren „Hahnenbachtal“, „Wildgrafenweg“, „Felsengarten“ und „Bärenroute“ führen vorbei an historischen Ortschaften, mächtigen Schlossanlagen, Burgruinen und verträumten Dörfern. Lehrpfade zu den unterschiedlichsten Themen wie Schiefer, Wasser, Wald und Natur sowie Geologie und Erdgeschichte sind vor allem für Familien mit Kindern sehr interessant. Zudem ist die Region an ein überregionales Wanderwegenetz angeschlossen: der Europäische Fernwanderweg 3, die Ausoniusstraße, der Hunsrückhöhenweg, der Mosel-Nahe-Wanderweg, der Nahehöhenweg, der Sirona-Weg, der Keltenweg, der Sponheimer Weg und der Weinwanderweg Rhein-Nahe verlaufen durch unser Feriengebiet.

Auf einem gut ausgebauten Radwegenetz lernt der Sportbegeisterte die Naturlandschaft der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße kennen. Sowohl der Naheradweg als auch die Lützelsoon-Radroute von Kirn nach Kirchberg durchqueren die Region. Hier ist für jede Schwierigkeitsstufe das Passende dabei!

Hinter der äußeren Fassade einiger Dorfkirchen präsentieren sich eindrucksvolle Zeugen Jahrhunderte alter Handwerkskunst: die Orgeln. Viele dieser imposanten Instrumente stammen aus der Barockzeit und wurden von der Orgelbauerfamilie STUMM aus Sulzbach bei Rhaunen erbaut. Über sechs Generationen hinweg (1716-1906) haben die Stumms rund 400 Orgeln erbaut, von denen die meisten noch heute bei Gottesdiensten und Konzerten gespielt werden.

Die Pressemitteilung steht Ihnen hier als Word-Dokument zum Dowonload zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstrasse 37, 55606 Kirn, Telefon +49 (0)6752/ 137610, Fax +49 (0)6752/ 137620, E-Mail: info@naheland.net, Internet: www.naheland.net und beim Förderverein Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße e.V., Bahnhofstraße 31, 55606 Kirn, Tel.: 06752/138-16, Fax 06752/138-62, E-Mail: info-hsb@kirn-land.de, Internet: www.hunsrueck-naheland.de

Weitere Informationen für Medienvertreter: presse@naheland.net

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