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Hildegardtafeln verschwinden ungewollt vom Wanderweg

Wegweiser tauchen an mehreren Orten außerhalb des Pilgerwanderweges auf

27.01.2020

Die Naheland-Touristik steht vor einem Rätsel. Es grenzt fast schon an einen Detektivkrimi, dessen Lösung noch nicht gefunden wurde. Bereits seit Ende November 2019 tauchen außerhalb des Hildegard-von-Bingen-Pilgerwanderweges – und sogar außerhalb der Naheregion – die kleinen weiß-roten Hinweistafeln auf, die auf der Strecke zwischen Idar-Oberstein und Bingen eigentlich den Weg weisen sollen. Zuerst in der Verbandsgemeinde Kirchberg, danach rund um Gemünden, dann in Briedel an der Mosel, dann auf dem Ausoniusweg, der von Trier über den Hunsrück nach Bingen führt, und zuletzt erneut in der Verbandsgemeinde Kirchberg. Doch die Hildegard-Täfelchen werden nicht nur unachtsam auf dem Boden oder an irgendwelchen versteckten Orten gefunden. Sie hängen dort entlang der Wanderwege – befestigt mit Schrauben oder einem speziellen Montagekleber für Wanderwegbeschilderung.

Der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg verläuft auf 137 Kilometern von Idar-Oberstein über Herrstein, Niederhosenbach, Kirn, Monzingen, Bad Sobernheim, den Disibodenberg bei Odernheim, Schlossböckelheim, Braunweiler und Stromberg bis nach Bingen. Neben den 59 großen Informationstafeln, die den Pilgern mehr über Hildegard von Bingen und ihr Werk erzählen sollen, gibt es über 220 kleine, einheitliche Wegweiser, die zur Eröffnung im Herbst 2017 alle professionell angebracht wurden, und die nun zum Teil an anderen Stellen auftauchen.

Ob hier ein Profi am Werk war? Fest steht, dass die Schilder nicht so einfach von ihrem eigentlichen Platz entfernt werden können. Hier muss Werkzeug verwendet worden sein, ist sich Katja Hilt, Geschäftsführerin der Naheland-Touristik sicher. Und es wird noch mysteriöser: Die Hinweistafeln, die zuletzt rund um Kirchberg aufgetaucht sind, sind neu. Keinerlei Gebrauchsspuren, quasi noch druckfrisch und auch hier professionell mit Schrauben oder Kleber an Bäumen angebracht. Lässt sich irgendjemand die Schilder herstellen, und wenn ja, wo?

Auch wo genau die Hinweistafeln jetzt fehlen, ist unklar. Zumindest hat sich noch niemand gemeldet, dem das Fehlen an Stellen entlang des Pilgerwanderweges aufgefallen wäre. Deswegen bittet die Naheland-Touristik um Hinweise, wenn Wandern etwas auffällt – sowohl das Fehlen am Pilgerwanderweg, als auch das Auftauchen an völlig anderer Stelle. Wer sich jetzt sogar mit auf die Detektivsuche begeben will,  dem empfiehlt die Naheland-Touristik, aus einer Wanderung auf dem Hildegard-von-Bingen-Pilgerwanderweg eine Spurensuche á la Sherlock Holmes zu machen.

Hinweise nimmt die Naheland-Touristik unter Telefon 06752-137610 oder per E-Mail an info@naheland.net entgegen.

 

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