Find us on Social Media

Freilichtbühne Mörschied stellt Spielsaison 2017 vor 

Presseinformation Freilichtbühne Mörschied e.V.

13.06.2017

Geschäftiges Treiben herrscht auf dem gesamten Areal der Freilichtbühne in Mörschied. Letzte Hand wird angelegt an das neu gestaltete Bühnenbild, das speziell für die aktuelle Karl-May-Geschichte erbaut wurde. Die Missionsstation der Paloma Nakana im texanisch-mexikanischen Stil, das berüchtigte Quecksilberbergwerk und die mexikanische Cantina der Senorita Miranda sowie auch die Tipis des Indianerdorfes dienen bereits seit Mai als Kulisse für die Proben von Hauptdarstellern, Nebenrollen und Komparsen.

Es riecht nach Pferd, Leder und Rindenmulch, mit dem die gut 200 Meter lange Freiluftspielfläche ausgelegt ist. Und dann ertönt sie, die Winnetou-Melodie – getestet vom Tonhaus aus von Arnd Limpinsel, der in diesem Jahr für die Tonregie zuständig ist.

Vor diesem Background berichten die vier Vorstandsmitglieder Hans-Joachim Klein, Eric Nisius, Marcel Gillmann und Alexander Klein bei der Pressekonferenz vom neuen Spielstück der aktuellen Saison der Freilichtbühne Mörschied: „Im Tal des Todes“.

„Alles handgemacht mit viel Arbeit und Selbstdisziplin für Akteure wie auch für die Pferde. Wir sind allesamt Schauspiel-Amateure, die mit viel Herzblut die Story erarbeiten, proben, Kostüme designen, das Bühnenbild planen und erstellen“, berichtet Hans-Joachim Klein, der 1. Vorsitzende des Vereins und auch Old Shatterhand-Darsteller mit Leib und Seele. „Über 25 Jahre begleitet mich diese Rolle schon und sie ist immer wieder von Neuem meine Lieblingsrolle“

12 Hauptrollen, 3 Kleindarsteller, 35 Statisten und 15 Pferde kommen zum Einsatz „Im Tal des Todes“. Alle Akteure sind mehr oder weniger Karl-May-Fans, was sie jedoch am meisten verbindet, ist die Freude am Amateurtheater, vor Publikum hautnah zu spielen und das gemeinsame Miteinander zu erleben, was für das Zusammenwirken und Gelingen der Aufführung wichtig ist. - Theater verbindet. Es treffen sich Begeisterte aus der gesamten Region und scheuen auch keine weiten Anreisewege, um in Mörschied Freilichtbühnenluft zu schnuppern.

Es prickelt durchaus, bei der Pressekonferenz Auge in Auge mit Winnetou und Old Shatterhand zu sitzen. Da werden nostalgische Erinnerung wach an die große Zeit der Karl-May-Filmklassiker, mit denen Lex Barker und Pierre Brice als Schauspiellegenden unsterblich wurden. Und die beiden Mörschieder Protagonisten verkörpern auch ihre Bühnenrollen mit viel Engagement und ziehen sicherlich auch das Publikum dieser Saison in ihren Bann. Überzeugend klingt Eric Nisius auf die Frage, wie er Winnetou spielt, wenn er sagt: „Ich stelle die Figur so dar, als ob ich selbst Winnetou wäre.

Doch was wären die Guten, wenn nicht die Bösen ebenso gut wären. Der Hauptschurke im diesjährigen Stück ist Roulin, ein skrupelloser Geschäftemacher und Menschenausbeuter, der gemeinsame Sache macht mit der giftigen Cantina-Wirtin Senorita Miranda. Die Rolle dieses Bösewichts hat Marcel Gillmann übernommen. Er hat in diesem Jahr mehrfache Last zu tragen, denn zum ersten Mal führt er auch Regie, hat das Textbuch geschrieben und spielt auch diese tragende Rolle. „Es ist eine große Herausforderung, gleichzeitig selbst darzustellen, sich in eine Rolle hineinzudenken, und parallel dazu aber auch alle anderen Rollen nachzuempfinden, um prüfen zu können, ob Agitation und Sprachbetonungen passen“, berichtet er von seinen ersten Erfahrungen als Regisseur. „Aber nichts desto trotz macht es Riesenspaß.“

Eine nicht minder schwere Aufgabe obliegt dem Darsteller des Marikopa-Häuptlings „Eiserner Pfeil“. Denn diese Rolle erfordert es, einen durch Alkohol und schlechte Gesellschaft auf die schiefe Bahn geratenen Indianerhäuptling darzustellen, der sich von gewissenlosen weißen Banditen einnehmen lässt, im Grunde jedoch ein gutes Herz besitzt und sich schließlich von Old Shatterhand und Winnetou vom Guten überzeugen lässt. In diese Rolle schlüpft der blonde, hellhäutige Alexander Klein, der durch eine professionelle Maskenbildnerarbeit zur Rothaut mit pechschwarzem langen Haar und Kriegsbemalung wird. Seine muskulöse Figur unterstreicht die Wirkung, die er als „Eiserner Pfeil“ sicher nicht verfehlen wird. „Es macht mir Riesenspaß, solch schwierige Persönlichkeiten darzustellen“, unterstreicht Klein seine Schauspiel-Passion.

Das Spiel kann also beginnen. „Im Tal des Todes“ warten die Guten und die Bösen darauf, zahlreiche Zuschauer in den Bann dieser Karl-May-Geschichte ziehen zu können. Premiere wird am 17. Juni gefeiert. Gespielt wird jeden Samstag ab 20.15 Uhr und Sonntag ab 15.00 Uhr. Einlass ist jeweils 90 Minuten vor Beginn. In den Gebäuden der Westernstadt ist mit großem Angebot für das leibliche Wohl der Gäste vorgesorgt. Parkplätze sind Richtung Sportplatz Mörschied zu erreichen. Kartenbuchungen online www.karl-may-moerschied.de und über die Tickethotline 0651 97 90 777.

Weitere Informationen: Alexander Klein, Freilichtbühne Mörschied e.V., E-Mail: alexander.klein@karl-may-moerschied.de, Mobil: 0151 4022 2383.

Schnell-Kontakt

Sie möchten uns schreiben?

Sie haben Fragen?

Hotline +49 (0) 6752 13 76 10