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Foto: G. Hänsel

Nationalpark Hunsrück-Hochwald - Natürlich, mit Geschichte!

Ein Urwald von morgen entsteht

Auf rund 10.000 Hektar hat das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Saarland im Mai 2016 den ersten Nationalpark in der Hunsrückregion zwischen Idar-Oberstein, Birkenfeld, Hermeskeil, Morbach und Nonnweiler im Saarland eingerichtet.

Alte, großflächige Buchenwälder, steile Rosselhalden und seltene Hangmoore, deren Entstehung eng mit der Geologie des Hunsrücks verknüpft ist, machen den Nationalpark Hunsrück-Hochwald einzigartig. Er ist der jüngste Nationalpark in Deutschland.

Auf den gut 100 Quadratkilometern wird hier, rund um den Erbeskopf – dem höchsten Punkt nicht nur westlich des Rheins, sondern von ganz Benelux – ein Urwald von morgen entstehen. Schon heute beherbergt das Gebiet eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, ist ausgezeichnet als Hotspot der Biodiversität. Die Wälder sind Lebensraum für Schwarzstorch, Fledermäuse und Spechte – und das größte Wildkatzenvorkommen Mitteleuropas. Nicht ohne Grund finden sich hier im Wildfreigehege Wildenburg das Wildkatzenzentrum mit Auffang- und Auswilderungsstation sowie die neue Wolfsblut-Wolfslandschaft.

Einzelgäste und Familien können täglich auf Entdeckungstour gehen und einen Ranger bei seiner Kontroll- und Beobachtungstour begleiten. Gruppen können einen eigenen Nationalparkführer buchen und sich begeistern lassen von der Vielfalt und Schönheit dieses Gebietes, das übrigens schon die Kelten und ebenso die Römer zu schätzen wussten. Naturerlebnis ist hier gleichzeitig eine Entdeckungsreise in die reiche Kulturgeschichte einer bewegten Region. Der Hunnenring in Otzenhausen – lange in Vergessenheit geraten – ist der imposanteste Ringwall aus keltischer Zeit in ganz Europa und ohne Frage eines der Highlights im Nationalpark.

Besuchereinrichtungen befinden sich an drei Standorten: Hunsrückhaus am Erbeskopf, Wildenburg bei Kempfeld und keltischer Ringwall bei Otzenhausen. Diese Einrichtungen bieten den Besuchern einen hervorragenden Einstieg in den Nationalpark und seine Themenvielfalt. Sie werden in den nächsten Jahren zu Nationalparktoren entwickelt. Ein Besuch lohnt sich schon jetzt.

Weitere Informationen unter: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstrasse 37, 55606 Kirn, Telefon 0049 (0)6752/ 137610, Fax 0049 (0)6752/ 137620, E-Mail: info@naheland.net, Internet: www.naheland.net, beim Nationalparkamt, www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de und bei der Hunsrück Touristik www.hunsruecktouristik.de

Weitere Informationen für Medienvertreter: presse@naheland.net

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