Die Nahe-Urlaubsregion im SWR-Fernsehen

„Fahr mal hin“, das filmische Reisetagebuch des SWR entführte die Zuschauer am Freitag, 23. September 2016 um 18.15 Uhr an die Mittlere Nahe.

27.09.2016

Für alle, die den schönen Beitrag des SWR über die Mittlere Nahe verpasst haben oder ihn nochmal ansehen möchten: Der Beitrag ist nun auch in der Mediathek des SWR abrufbar: www.swr/fahr-mal-hin/beitrag-naheland

Der SWR beschreibt die Sendung wie folgt: „Die Mittlere Nahe ist Flusslandschaft und Sehnsuchtsort. Ein Fluss mit Wiederkehr. So zog es Andreas Rapp aus Bad Münster am Stein-Ebernburg, der heute mit seiner Frau feinste Chutneys und Marmeladen aus heimischen Obst- und Gemüsesorten kreiert, wieder zurück in die alte Heimat. Im früheren Leben war er Manager, ein Leben auf der Überholspur, immer unterwegs, in der alten Heimat hat er sich mit seiner Frau neu erfunden und genießt die Schönheit des Nahelandes.

Fahr mal hin ist dieses Mal an der Mittleren Nahe unterwegs, von Schwollen im Hunsrücker Hochwald geht es über die Edelsteinmetropole Idar-Oberstein ins abgelegene Auen, von dort immer den Fluss entlang bis nach Bad Münster am Stein. Noch einen zieht es, wie Andreas Rapp, immer wieder zurück an den Fluss: Sebastian Schmidt, auch er hat seine Karriere komplett auf den Kopf gestellt. Das Forscherleben am Fraunhofer-Institut gegen das eines Fluss-Abenteurers getauscht. Mit seinem Team bietet er Rucksackboottouren an. Paddeln im Kajak durch die mitunter gar nicht so träge Nahe, laufen auf Trampelpfaden am Flussufer.

Die Nahe ist mit 4.000 Hektar Fläche ein kleines, aber feines Weinanbaugebiet. Winzer Markus Hees hat sich in den Kopf gesetzt, alte Landschaften neu erblühen zu lassen. Er rekultiviert abgelegene Steilhänge mit jungen Reben und bringt so den Wein zurück an den letzten Zipfel des Weinanbaugebietes Nahe, nach Auen.

Hajo Gellweiler zieht es jeden Tag von Ostern bis November an den Fluss. Er ist der Fährmann von Bad Münster am Stein und verbindet die beiden Ufer, Bad Münster am Stein mit dem Huttental. Seine handbetriebene Fähre ist ein Stück Verkehrsgeschichte, angeblich soll es sie bereits 1721 gegeben haben. Doch das Kulturdenkmal ist in Gefahr, so Gellweiler, die Stadt will eine Brücke bauen.

Die Nahe - ein Fluss, an den man gerne zurückkehrt, vor allem, wenn man einmal den Rotenfels leuchtend in der Abendsonne gesehen hat oder ihn von Wilberts Heißluftballon aus gesehen hat.“ 

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