Klosterruine Disibodenberg

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg eröffnet 

Auf den Spuren Hildegard von Bingen durch die Nahe.Urlaubsregion 

Die Faszination an Leben und Wirken Hildegard von Bingen ist bis heute groß. Die Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte zeit ihres Lebens in der Nahe.Urlaubsregion. Auf den Spuren der Heiligen können die Gäste ab sofort wandern: Am Samstag, 9. September wurde der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg offiziell eröffnet, der an den verschiedenen Lebensstationen der wohl berühmtesten Persönlichkeit des Mittelalters vorbeiführt.

Der 137 Kilometer lange Wanderweg, der in einigen Passagen auf Premiumwegen der Nahe.Urlaubsregion entlangführt, beginnt in Idar-Oberstein und führt über Niederhosenbach, dem Familiensitz und möglichen Geburtsort Hildegard von Bingen weiter nach Bad Sobernheim. Unweit von hier befindet sich die Klosterruine Disibodenberg, in dem Hildegard fast 40 bedeutende Jahre ihres Lebens verbrachte. Der Pilgerwanderweg endet schließlich in Bingen am Rhein. Hier zeugt noch der Rupertsberger Gewölbekeller von der letzten Wirkungsstätte Hildegard von Bingen: 1150 gründete die Heilige das Kloster Rupertsberg, das 29 Jahre Ort ihres Schaffens war. Letzte Stationen dieses ökumenischen Pilgerwanderweges sind der Hildegardschrein in der Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen und die Abtei St. Hildegard Eibingen.

 

Die Wegemarkierung ist größtenteils abgeschlossen. Bis Ende Oktober folgen 59 Hildegard-TafelnInformationstafeln auf der Wegstrecke informieren dann über die Person und das Werk sowie über das Leben im Mittelalter. Der spirituellen Seite Hildegard von Bingen nähern sich die Wanderer und Pilgerer durch Meditationstafeln, die Hildegard von Bingen visionären Bildern aus ihrem Hauptwerk der Scivias - Wisse die Wege folgen und Impulse für eine Meditation geben. Die Schilder sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasst. Fest installierte Wandermöbel laden zu einer meditativen Pause ein. 

Für Pilgerer und Wanderer gibt es einen Pilgerpass, der in den Beherbergungsbetrieben, weiteren Wegestationen und abschließend in der Abtei St. Hildegard in Eibingen abgestempelt werden kann.

Auch für das leibliche Wohl ist auf dem Weg bestens gesorgt: Speisen, die zur Zeit des Mittelalters üblich waren und der SooNahe-Produktfamilie angehören, können die Wanderer und Pilgerer genießen oder für zuhause erwerben. Zehn Gastronomie-Betriebe bieten bereits seit dem 1. September ein Hildegard-Vesper an. Die Vesper besteht aus einem Essen und Getränk und werden pauschal für 10 Euro angeboten. Restaurants, die ein bestimmtes Hildegard-Menü anbieten, folgen.

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wird am Freitag, 13. Oktober, ein Pilgerbuch für den Pilgerwanderweg vorgestellt, das anschließend bei der Naheland-Touristik sowie im Buchhandel erhältlich ist.

Der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg wurde von einem vierköpfigen Projektteam entwickelt. Diesem gehören Dr. Annette Esser, Scivias-Institut und Kreistagsmitglied Bad Kreuznach, Bettina Dickes, Landrätin Kreis Bad Kreuznach, Marco Rohr, Kreisverwaltung Bad Kreuznach und Ute Meinhard, Naheland-Touristik GmbH an. Das Team wird von engagierten Partnern in den Ortsgemeinden, den Kirchen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie weiteren Ehrenamtlichen unterstützt.

Die Naheland-Touristik GmbH ist Projektträger und hat für den Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg eine Förderung im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE unter der Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, erhalten.

 

Hier finden Sie mehr Informationen zur 

Übersicht des Pilgerwanderweges mit Streckenbeschreibung

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